Bukumatula 6/1989

 

Über die Arbeit mit der Vergangenheit

Fortsetzung von Bukumatila 5/89
Will Davis:
Übersetzung aus dem Amerikanischen: Brigitte Notyak, Sylvia Amsz, Wolfram Ratz:

 

Es ist ein Vorteil des funktionellen Ansatzes, dass das Analysieren der Bedürfnisse des Patienten auf der Realität beruhen kann, auf dem, was gerade jetzt geschieht, und nicht auf der Spekulation, welches Material aus der Vergangenheit wichtig ist und welches nicht. Es kommt dabei zu einer natürlichen „Enthüllung“ der persönlichen Geschichte, und zwar in der Reihenfolge, die sich unverfälscht aus der Entwicklung des Patienten im jeweiligen Moment ergibt. Es ist für jeden Therapeuten leicht, etwas „Auffälliges“ zu bemerken von dem man weiß, dass es gut wäre, wenn der Patient es auch bemerken würde. Stets aber sind der Zeitpunkt und die Präsentation des auffälligen Verhaltens problematisch. Mit einer funktionellen Orientierung ergibt sich ein Großteil des „Timings“ und der „Reihenfolge“ von selbst; der Patient lässt sich darauf ein, wenn er soweit ist, damit auch zu arbeiten. Noch so vieles Zureden und Provozieren wird kein anderes Ergebnis bringen. Was letztendlich entscheidend ist, ist immer die „Empfänglichkeit“ des Patienten. Der funktionelle Ansatz hilft aufzuzeigen, ob der Patient auch dazu bereit ist. Das stimmt sowohl für die Psychoanalyse, wenn etwa durch zu frühes Interpretieren kein therapeutischer Erfolg erreicht wird, als auch für die orgonomische Arbeit, wenn durch ein „Pushen“ des Patienten Blockierungen lediglich verstärkt werden.

Im letzten Punkt streicht Dr. Myron Sharaf heraus, dass es hilfreich ist, unterschiedliche Arbeitsstile zu verwenden, um den Patienten aus seinem neurotischen Gleichgewicht zu bringen, ohne ihn dabei zu manipulieren oder unnötig zu überraschen.

Ich stimme dem zu, aber ich erkenne nicht, was das mit seiner Behauptung zu tun hat, dass ätiologisches Material so wichtig für eine gute orgonomische Arbeit sei. Das, was Sharaf eigentlich behauptet, ist, dass es für gute orgonomische Arbeit nützlich ist, verschiedene Herangehensweisen zu verwenden. Im erwähnten Fallbeispiel verwendete eine Kombination von Psychodrama und Gestalt, um nachzuspielen, was die ursprüngliche Erregung ja bereits an den Tag gebracht hatte. Meinem Verständnis nach trägt diese Intervention mit Psychodrama und Gestalt nichts zur Stützung seiner These bei, daß das Aufzeigen früher Kindheitserlebnisse unentbehrlich sei. Alles was er tat war, in einer übertriebenen Art wiederholen zu lassen, was sich bereits ereignet hatte. Das kann man auch unabhängig vom Wissen über historisches Material tun, es ist einfach gute Gestaltarbeit.

Die Ansätze zu variieren kann hilfreich sein; dafür gibt es viele Möglichkeiten; ebenso viele auch, um Vertrauen herzustellen. Aber es führt nur zu Verwirrung, wenn man gleichzeitig behauptet, dass das Variieren von Methoden bzw. die Vertrauensbildung so wichtig für gute orgonomische Arbeit sei (was stimmt) und doch abhängig sei vom Wissen über die Vergangenheit des Patienten (was einfach falsch ist).

In der Zusammenfassung seines Standpunktes schließt Sharaf mit der Behauptung, dass die Anwendung verschiedener Techniken sowohl hilfreich als auch wünschenswert sei. „Angesichts eines neuen Paradigmas wird altes Wissen neu interpretiert“, (und) … „Techniken innerhalb eines neuen Paradigmas auf dieselbe Art zu benutzen, wie sie im alten Paradigma benutzt wurden, vermindern den Wert der Neuinterpretation. Es blockiert die Lebendigkeit des alten wie des neuen …“ (Journal of Orgonomy, 1986). Besonders treffe dies auf psychoanalytische Techniken zu, die Reich, Sharafs Gefühl nach, über Bord geworfen habe, weil er zu viel Wert auf Affekte auf Kosten von Erinnerungen legte.

Einerseits behauptet Sharaf, Reich habe zu vieles verworfen, während er andererseits aber auch postuliert, dass man alte Methoden nicht unverändert in eine neue Arbeitsweise übernehmen kann. Ich bin da mit Sharaf einer Meinung: Es ist notwendig, das Alte innerhalb eines anderen Zusammenhangs neu zu interpretieren – das ist es auch, was Reich mit seinen Entdeckungen getan hat.

Für Reich ist der psychische Apparat nicht psychologisch, sondern biologisch. Zuerst erschien ja seine analytische Charaktertheorie als Erweiterung zur Freudschen Neurosenlehre. Bei näherer Betrachtung werden aber die Unterschiede deutlich (Function of the Orgasm, p.115-16). Ich interpretiere Reichs Stellungnahme folgendermaßen: Es gibt eine energetische Konstellation im Organismus, die sich einerseits als Charakterhaltung und andererseits als muskuläre Abwehr manifestiert. Die gleiche Energie unterstützt die Widerstände und erhält gleichzeitig die muskuläre Panzerung aufrecht. Funktionell sind beide identisch.

Diagramm Nr. 1: Modifiziert von W. Reich
(„Charakter-Analysis“)

Das Diagramm zeigt die „Verflechtung“ und das „Netz von Kräften“ (Panzer-Struktur), die „verwoben sind in einem extrem irregulären Verhalten“. Das kann nicht als mechanistischer, sondern als ausschließlich funktioneller Prozess verstanden werden. Das, was chaotisch erscheint, hat Form und Struktur und ist eine „progressive Entfaltung, ein Geteiltsein und eine Antithese von einfachen vegetativen Funktionen.“ (Charakter Analysis, pp. 350-51)

Traditionelle Arbeit verlangt nach Arbeit mit der Konstellation selbst; die äußerlichen Manifestationen in Form von Symptomen und Verhaltensweisen – einschließlich historischen Materials – befreien die blockierte Energie. Reichs Entdeckungen offerieren die Möglichkeit, direkt mit den energetischen Prozessen im Organismus – den einfachen vegetativen Funktionen – zu arbeiten. Dies führt zu einer Veränderung der strukturellen Konstellation auf energetischer Ebene. Die verursachende Quelle der Charakterpanzerung hat sich verändert, und somit sind die charakterlichen Abwehrmechanismen neu strukturiert. Die Panzerung kann sich selbst in ihrer bisherigen Form nicht mehr aufrechterhalten, und das „Strömen“ kann einsetzen. An diesem Punkt kann eine funktionelle Bewertung bestimmen, ob traditionelle Ansätze eher angebracht sind. Ich bin nicht dafür, dass Therapeuten Techniken, in denen historisches Material verwendet wird, aus ihrem Repertoire streichen sollten. Aber ich behaupte, dass es nicht notwendig ist, mit diesem Material zu arbeiten, wie es vor den Entdeckungen Reichs üblich war, und ganz besonders nicht in der gleichen Art und Weise. Bei Anwendung des funktionellen Ansatzes kommen bezeichnende persönliche Erlebnisse in einer geordneten und bedeutenden Art an die Oberfläche. Es sollte auch klar sein, dass tiefgehende energetische Arbeit nicht für alle Menschen und zu jeder Zeit in Frage kommt. Traditionelle Ansätze können produktiver sein, bevor jemand zu energetischer Arbeit bereit ist. Aber es ist wichtig, eine Unterscheidung zwischen diesen beiden Arbeitsstilen zu treffen und zu wissen, was jede von beiden anbietet und vor allem differenzieren zu können, welche für die jeweilige Situation in Frage kommt.

Reich versuchte nicht eine Trennung herbeizuführen, um seine Arbeit unabhängig von der Psychoanalyse etablieren zu können. Vielmehr entwickelte er wirksamere Techniken, die auf anderen konzeptionellen und theoretischen Prinzipien basieren. Ich glaube, um Sharafs Terminologie zu verwenden, dass es eine realistische Wiederbewertung des Alten im Rahmen eines neuen Paradigmas war. Diese Information wurde dementsprechend re-interpretiert, so dass seine Wirksamkeit zum Tragen kam, ohne dabei von den Beschränkungen vorheriger Arbeitsstile belastet zu sein.

Meine Erfahrung in der Arbeit mit energetischen Techniken ähnelt dem, was ich von den späteren Aussagen Reichs verstanden habe: Es ist nicht notwendig, zuerst das historische Material durchzuarbeiten; es kommt später und kann, aber muss nicht von Bedeutung sein. Das bestimmt die spezielle Situation und bedarf einer Einschätzung von Fall zu Fall. Es gibt Patienten, die spontan ihre auftauchenden früheren Erlebnisse integrieren können, während andere wieder mehr Zeit und Begleitung in diesem Prozess benötigen. Wann immer es möglich ist, ziehe ich es vor, dass die aktuelle Erfahrung die Vorstellungen und die Erinnerungen bestimmt und nicht umgekehrt. Ilse Mittendorf schreibt, dass man sich das Bild eines Baumes solange vorstellen kann, bis man sich selbst als Baum fühlt; oder man kann sich so geerdet und verwurzelt fühlen, dass dadurch das Bild eines Baumes entsteht. Dies sind zwei verschiedene Ansätze, um zu ein und derselben Erfahrung zu kommen. Die Psychologie kommt aus dem „Nichts“ und versucht „hineinzukommen“. Energetische Arbeit stimuliert und mobilisiert von innen heraus; dabei kommt auch die „psychologische“ Ebene zum Vorschein (siehe Diagramm Nr.1).

Sharafs Arbeit mit seinem Patienten Jack kam eindeutig aus dem „Nichts“ – ein psychologischer Ansatz. Durch Sharafs zu schnelles Sprechen wurde der Patient geladen und erregt. Sharaf konnte nicht direkt mit dieser Information arbeiten und von einer energetisch-funktionellen Position heraus antworten. Vielmehr musste er verstehen, was in einem psychologisch kontextuellen Rahmen passierte, bevor er sich zu einer angemessenen Intervention entscheiden konnte. Er handelte ganz richtig und arbeitete effektiv, aber er war abhängig von einem psychologischen Modell. Von einer funktionellen Seite her betrachtet, hätte er jedoch schon genügend Informationen gehabt, um wirkungsvoll arbeiten zu können, ohne auf Jacks Vergangenheit eingehen zu müssen. In ein und derselben Sitzung könnte ein Therapeut, der ein energetisches Modell verwendet, auf die aufkommende energetische Reaktion eingehen – ohne die Vorgeschichte zu brauchen, um die Reaktionen handhaben zu können, weil sich die Reaktion ja schon ereignet hat, – und dann, in der weiteren Arbeit, eine Verbindung zur Mutter herstellen, falls dies notwendig erschiene.

Meine Auseinandersetzung mit Sharaf besteht darin, dass ich nicht seine Meinung teile, dass eine ätiologische Aufarbeitung für eine erfolgreiche orgonomische Arbeit wichtig sei; eher zeigt es seine Unfähigkeit, einen persönlichen Kontakt zum Patienten aufrecht erhalten zu können, ohne sich von einem psychologischen Modell gestützt zu fühlen. Ich glaube jedoch, dass das Arbeiten ohne ein psychologisches Modell gerade dasjenige ist, was Reich gemeint hat, wenn er von der Arbeit mit „instinktiven“ Gefühlen sprach.

Das psychologische Modell schließt das energetische nicht mit ein. Andererseits schließt das energetische Modell immer das psycho-logische mit ein. Es wurde nicht vergessen, verneint oder über Bord geworfen, sondern durch die Entdeckungen Reichs neu geordnet. Dieses Setzen von Prioritäten ist genau das, was Sharaf auch befürwortet, wenn er schreibt: „… wenn man Techniken innerhalb eines neuen Paradigmas auf die gleiche Art und Weise anwendet, wie im alten Paradigma, schränkt man den Reinterpretationswert des neuen Paradigmas ein. Dieses Vorsehen blockiert die Einsatzfähigkeit sowohl der alten Technik als auch des neuen Paradigmas…“.

Energetisch-funktionell zu arbeiten hat ganz spezifische Vorteile. Die auftauchenden Erfahrungen sind für den Patienten bedeutender, da er sich damit mehr identifizieren kann. Dieser Arbeitsstil ist intra-psychisch im Vergleich zur traditionellen Psychologie, die inter-psychisch vorgeht. Sie betrifft die Therapeut-Patientenbeziehung, Vertrauen, Übertragung etc. Der Patient hat ein Gespür dafür, dass das, was geschehen ist, von innen gekommen ist, und dass es nicht nur vom ihm selbst gekommen ist, dass er aber irgendwie dafür verantwortlich ist, auch wenn er das, was dabei hervorkommt, nicht mag und dem nicht zustimmt. Dadurch werden unnötige Übertragungen und Widerstände, im besonderen die Widerstände, die nach außen gerichtet sind, nicht aktiviert. (3)

Die tiefenpsychische Qualität eines funktionellen Ansatzes hilft – neben der Möglichkeit, unnötige Übertragung und Widerstände zu vermeiden – auch eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart herzustellen. Funktionell zu arbeiten heißt, Vergangenes in der Gegenwart zu empfinden. Das hat die einzigartige Qualität des „Ich Selbst Seins“. Der Patient macht die Erfahrung als Erwachsener im Hier und Jetzt und ebenso als Kind. Es geht dabei weniger um Regression, wo der Patient seinen Status als verantwortungsvoller und handlungsfähiger Erwachsener aufgibt. In einem Regressionszustand handelt der Patient ohne Kraft und kann daher die jeweilige Situation nicht verändern. Er verbleibt im Zustand seiner wiedererlebten Vergangenheit. Ich unterstütze Reichs Behauptung, dass niemand wirklich regressiveren kann: „Wir haben es mit dem aktuellen, gegenwärtigen Funktionieren des Organismus zu tun, UND NICHT MIT HISTORISCHEN EREIGNISSEN.“ („Character Analysis“, p. 492.)

ZUSAMMENFASSUNG:

Myron Sharaf ging von der Behauptung aus, dass Wilhelm Reich in seiner Arbeit vergangene Erlebnisse zugunsten des Energetisch/Instinktiven vernachlässigte; dass die Integration alter Informationen innerhalb eines neuen Systems der bessere Ansatz ist; und dass es nicht notwendig ist, frühere Erkenntnisse zu verwerten, sondern dass man sie vielmehr im Lichte des Neuen re-interpretieren solle. In der besprochenen Fallstudie streicht Sharaf die Wichtigkeit der Ätiologie heraus, um erfolgreich orgonomisch arbeiten zu können. Ich unterstütze seine Behauptung, dass alte Methoden in der Gegenwart re-interpretiert und integriert werden müssen, so dass beide Systeme voneinander profitieren können. Aber ich stimme nicht .mit Sharafs Analyse überein, dass Reich dies nicht getan habe; und ich bin auch nicht mit Sharaf einer Meinung bezüglich der Gründe, die er anführt, warum Reich diese Integration nicht vorgenommen habe.

Für mich hat Reich ganz klar das Konzept des Bearbeitens vergangener Erlebnisse aufgewertet und es erfolgreich in seine Arbeit integriert. Dies bedeutet jedoch keineswegs eine Missachtung der persönlichen Vergangenheit, sondern vielmehr, dass eine andere Priorisierung in den Vordergrund gestellt wird. Die Vergangenheit nicht in diesem neuen Kontext zu bearbeiten, heißt weiterhin psychologisch und nicht energetisch zu arbeiten.

Ich stimmte auch nicht mit Sharafs Begründungen überein, dass Ätiologie unentbehrlich sei. Ich ging alle seine Argumente durch, mit denen er die Notwendigkeit, historisches Material zu bearbeiten, zu belegen versuchte. Ich zeigte auf, dass, obwohl seine Arbeit erfolgreich verlief, das alles auch ohne das Wissen über die Vergangenheit des Patienten möglich gewesen wäre. Reich hat uns den Weg für eine tiefgehende therapeutische Arbeit aufgezeigt. Sie beruht .auf einem funktionellen Verstehen von energetischen Prozessen, die das Durcharbeiten von Kindheitserinnerungen wenig relevant macht. Ebenso meine ich, dass die Abhängigkeit von einem psychologischen Verständnis für menschliches Verhalten eher der Unfähigkeit des Therapeuten entspricht, energetisch zu arbeiten, als dass es bewiese, dass der funktionelle Ansatz unvollständig oder unadäquat sei. Es gibt nichts „außerhalb des natürlichen Funktionierens“, von dem Reich berichtet. Und genauso, wie ein Mechanist auf Mystizismus zurückgreifen muss, um die Lücken seines mechanistischen Denkens zu füllen, so müssen auch die Psychologen auf das Psychologisieren zurückgreifen (das funktionelle Äquivalent des Mystizismus), wenn unser Wissen über energetisches Funktionieren seine Grenzen erreicht. Ich glaube, dass die meisten Körpertherapeuten auf Erinnerungen zurückgreifen, die sie interpretieren und bedeutungsvoll machen, wenn sie glauben, dass die energetischen Techniken nicht angemessen sind. Energetische Techniken sind sehr wohl anwendbar; aber das individuelle Wissen darum ist oft sehr viel geringer als es die spezielle Situation erfordern würde.

ANHANG:

3) Übertragung ist für den Klienten eine „Form“, in der sich tiefere Prozesse manifestieren und die es durchzuarbeiten gilt. Es ist nicht notwendigerweise eine „Realität“ im absoluten Sinne. Bietet man dem Patienten eine andere Form der Aufarbeitung an – z.B. eine intra-psychische – dann werden Übertragungen weniger bedeutungsvoll. Die Notwendigkeit zu solch einer „Form“, haben wir bereits besprochen. Nur dieses Material, das tatsächlich Übertragung ist, bedarf der Arbeit. In Character Analysis streicht Reich heraus, dass diese Techniken – Atmung und das Auflösen von Blockaden – Werkzeuge sind, die nicht mit einem therapeutischen Selbstzweck verwechselt werden dürfen. „Werkzeuge für den Selbstzweck medizinischer Bemühungen zu halten, ist falsches Denken, das ein Fehlen von zusammenhängendem Wissen über den Organismus verrät …“

BIBLIOGRAPHIE:

Davis, Will: „On Working Energetically, Meaning and Expression“,
Journal of Energy and Character, August, 1988.
Sharaf, Myron: „The Articulation of Psycho-logical Knowledge“, Journal of Orgonomy, Vol. 20, Nov. 1986.
Sharaf, Myron: „Wilhelm Reichs Early Work on Character Analysis“, Journal of Orgonomy, Vol. 13, May 1979.
Sharaf, Myron: „Fury on Earth“, New York, St. Martin’s Press/M., 1983.
Sharaf, Myron: „Thoughta about Reich“, Journal of Orgonomy, Vol. 13, Nov., 79.

Reich, Wilhelm: „Function of the Orgasm, New York; The Noonday

Press, 1967.

Reich, Wilhelm: „Character Analysis“, New York; Simon and Schuster, 1976.