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Bukumatula 1998

1998
  • 1/98, Susanne Wittman: Das letzte Paradies? Die Trobriander heute

    Im Laufe seiner psychoanalytischen Tätigkeit in Wien beobachtete Wilhelm Reich, dass die Prognose der Klienten entscheidend davon abhing, inwieweit es diesen gelang, ein befriedigendes Sexualleben zu führen. …

  • 2/98, „Die Angst des Herausgebers vor dem Redaktionsschluss“ Charlotte Schirrmacher und Martin Hasenschwandtner im Gespräch mit Wolfram Ratz

    Wie ist es zur Entstehung von „Bukumatula“ gekommen?

    Für mich persönlich gibt es dazu eine Vorgeschichte. In der Zeitschrift „Falter“ habe ich einmal ein Interview mit einem französischen Autor gelesen, der behauptete, dass er nie in eine Buchhandlung gehe, um sich ein Buch zu kaufen. Das hat mich erstaunt. Und auf die Frage, wie er das meint, sagte er: „Wenn ich eines lesen will, schreibe ich mir selber eines.“ Das hat mich damals sehr beeindruckt und mich auf die Idee gebracht – ich habe ja immer schon gerne geschrieben, mir eine eigene Zeitung zu machen.

    Das entstand aus ...

  • 2/98, Du liebes Bukumatula! Eine Liebeserklärung von Beatrix Teichmann-Wirth

    Manche mögen meine libidinöse, zärtliche Verbindung zu Dir belächeln oder sogar abwerten. Und auch ich selbst zögerte, meine Zeilen anlässlich Deines Geburtstags derart direkt und un-verschämt an Dich zu richten.
    Ist es nicht lächerlich, eine zweimonatlich erscheinende Zeitschrift dergestalt zu würdigen?
    Wäre es nicht angemessener, eine chronologische Abfolge der Ereignisse rund um „Bukumatula“ zu kommentieren?
    Oder den Stellenwert von Bukumatula in der körper(psycho)-therapeutischen Journal-Szene herauszuarbeiten?
    Nein.

  • 2/98, Beatrix Teichmann-Wirth: Bukumatula – Das Ledigenhaus

    „Brauch und Sitte dieses Stammes kommen diesem Bedürfnis (nach Sexualbejahung in der Jugend, Anmerkung von B.W.) entgegen und bieten Unterkunft und Abgeschlossenheit in Gestalt des bukumatula, des bereits erwähnten Ledigenhauses.

  • 3/98, Gute Mädchen kommen in den Himmel, Eine Fallgeschichte von Heike Buhl

    In meiner körpertherapeutischen Praxis begegne ich immer wieder Menschen, die sich für andere aufopfern. Ob sie es merken oder nicht, gehen sie damit oft über ihre eigenen inneren Grenzen und powern sich auf Dauer aus. Sie helfen anderen und bezahlen dafür mit ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden. Natürlich möchte jeder ein guter Mensch sein! Aber wie weit soll man bei der Nächstenliebe gehen? Wo fängt die Selbstaufgabe an, wann sind dabei die eigenen Kräfte überschritten?

  • 3/98, 2 Nachrufe auf Al Bauman von Josef Erwa und Brigitta Bolen

    Al ist tot.

    Solange ein Mensch Spuren im Körper und in den Sinnen eines anderen Menschen hinterlässt, solange ist dieser Mensch lebendig. Es ist die Kunst des „Sichzeigens“, die die Spuren hinterlässt. …

  • 4/98, Will Davis: Die biologischen Grundlagen des schizoiden Prozesses

    (Teil 3) Für die Reichsche Arbeit ist es wesentlich, wenn auch schwierig, die Beziehung zwischen dem Biologischen und dem Behavioristischen bzw. dem Physischen und dem Psychologischen zu verstehen.

  • 5/98: Will Davis: Die biologischen Grundlagen des schizoiden Prozesses

    Meine Absicht in diesem Artikel war, die Rolle des Plasmas und des Bindegewebes und deren Funktionieren als zentrales Element in der Entwicklung des Organismus systematisch aufzuzeigen. Es ist von Vorteil, dass damit das Reichsche Konzept der funktionalen Identität von Psyche und Soma nun auch auf biologischer Ebene nachvollzogen werden kann.

    Diese biologische Betrachtungsweise hilft uns, die Auswirkungen von Frühstörungen, Schock und Trauma, besser zu verstehen. Und sie erlaubt uns im Umgang – nicht nur mit Frühstörungen, sondern mit sämtlichen Charakterstörungen, ein besseres Diagnostizieren, Evaluieren und Behandeln.

  • 6/98, Eberhard Krumm: Kinder der Zukunft – Zukunft der Kinder? Anmerkungen zu einer Pädagogik nach Wilhelm Reich

    „Der Pädagoge hat nur eine Verpflichtung, seinen Beruf ohne Rücksicht auf die Mächte der Unterdrückung des Lebendigen kompromißlos auszuüben und nur das Wohl derer im Auge zu haben, die ihm anvertraut sind.“

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